Kastanien-Seitan

Veröffentlicht 7. April 2016

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    • 170g Gluten
    • 50g Kastanienmehl (funktioniert auch mit Kichererbsenmehl)
    • 1/2 TL Chilipulver
    • 1 TL Thymian
    • 1 TL  Majoran
    • 2 TL Paprikapulver
    • 2 TL Gyros Gewürz
    • 1/2 TL Salz
    • 230ml Wasser
    • 1 EL Öl (z.B. Sonnenblumen oder Raps)
    • 1 EL Sojasauce (dunkel)
    • 1 EL Tomatenmark
    • 1 TL Senf (mittelscharf oder scharf)
    • etwas Gemüsebrühe
    • Optional: 2 Lorbeerblätter

Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen. Die restlichen Zutaten (außer Gemüsebrühe und Lorbeerblätter, die sind für später!) zunächst separat vermixen. Im Anschluss beides zusammen geben und gut verkneten!

Aus der Masse zwei Teile formen und diese in kochende Gemüsebrühe geben. Optional die Lorbeerblätter hinzu. Den Seitan nun etwa eine halbe Stunde köcheln lassen. Hier gilt: im Zweifel lieber etwas länger als zu kurz!

Alternativ könnt ihr ihn auch einwickeln und im Ofen backen (wie das geht erfahrt ihr hier) oder sogar das benötigte Grundprodukt, Gluten, selbst dafür herstellen. Wie letzteres funktoniert könnt ihr hier nachlesen. Welche Variante ihr bevorzugt ist meiner Meinung nach Geschmackssache. Ich persönlich mag ihn am liebsten mit selbstausgewaschenem Gluten und in gekochter Form.

Auch vor dem Kochen kann der Seitan eingewickelt werden, in diesem Fall bekommt ihr ein etwas festeres Ergebnis, welches sich z.B. auch toll als “vegane Wurst” eignet (in dem Fall würde ich jedoch empfehlen von einem Gewürz oben, z.B. Thymian, Paprika oder Chilipulver eine ordentliche Ladung extra in den Seitan zu geben, da ein Brotbelag ja auch gerne etwas mehr Eigengeschmack haben darf als ein Produkt was noch weiter verarbeitet werden und zu verschiedenen Speisen passen soll). Aber auch ohne diese Maßnahme bekommt er eine leckere, jedoch eben andere, Konsistenz.

Sofern ihr keine Wurst macht könnt ihr den Seitan nach dem Kochen/Backen dann wie gewohnt weiter verarbeiten, geschnetzeltes daraus machen, Burgerpatties, panierte Seitan-”Schnitzel” etc. Wie ihr an dem Bild sehen könnt gab es bei mir dazu einfach eine große Ladung Wirsing und Pilze in einer hellen Sauce.

Quelle: www.veganguerilla.de